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Schuster Magazin
Inspiration zu Laufsocken
Laufsocken - warum sie wichtig sind
02.05.2022
Laufsocken - warum sie wichtig sind
Weniger schwitzen und Blasen vermeiden - wir verraten Dir wie Du die passenden Socken findest!

Laufsocken – Fragen & Antworten

Kleines Teil, große Wirkung: Beim Running oder Trailrunning haben die Socken einen erheblichen Einfluss auf Dein Laufvergnügen. Der Spaß bekommt nämlich schnell ein Loch, wenn Du Dir Blasen läufst oder sich Deine Füße feucht und kühl anfühlen. Augen auf beim Sockenkauf! Deshalb klären wir hier die wichtigsten Fragen zum Thema Runningsocken.


Warum Laufsocken?

Vor allem Anfänger:innen fragen sich oft: Was bringen Laufsocken? Soll ich mir zum Joggen wirklich spezielle Laufsocken kaufen oder kann ich dafür nicht einfach Alltags- oder Wandersocken anziehen?

Alltags- oder auch Tennissocken bestehen meist (neben anderen Materialien) aus Baumwolle. Bei Ausdauersportarten hat sie einen großen Nachteil: Baumwolle saugt sich mit Schwitzfeuchtigkeit oder Nässe voll und trocknet viel langsamer als Kunstfaser oder auch Merinowolle. Das fühlt sich nicht nur unangenehm an. Feuchtigkeit im Schuh ist auch die Hauptursache für Blasen. Deshalb sollten Laufsocken aus synthetischen Materialien wie Polyester oder Polyamid (aka Nylon) bestehen. Als Laufsocken für den Winter empfehlen sich auch wärmere Modelle mit einem gewissen Anteil an Merinowolle.

Im Unterschied zu Wandersocken sind Laufsocken tendenziell dünner, flacher im Schnitt und anders gepolstert. So sind bei Joggingsocken vor allem die Fußsohlen unterfüttert, um die Belastung abzufedern. Wandersocken hingegen sind nicht zuletzt an den Knöcheln und am Rist gepolstert, um diese Fußzonen in Wanderstiefeln zu schützen.

Laufsocken für Herren unterscheiden sich übrigens nicht nur optisch von Laufsocken für Damen. Der geschlechtsspezifische Schnitt von Trailrunningsocken geht auch auf anatomische Unterschiede ein.


Welche Laufsocken sind die richtigen?

Welche Laufsocken die richtigen sind, hängt nicht zuletzt von Deinen Vorlieben ab. Manche Läufer:innen wünschen mehr Polsterung, andere bevorzugen das direktere Fußgefühl von dünnen Laufsocken. Auch das Wetter und die geplante Laufstrecke spielen eine Rolle. So wirst Du im Herbst und im Gebirge eher zu dickeren Laufsocken greifen als die hauchdünnen Joggingsocken für eine Hochsommer-Laufrunde im heimischen Park.

Ein wichtiger Aspekt ist auch die Höhe bzw. Länge der Socken:

  • Kurze Laufsocken verschwinden fast völlig im Laufschuh und bieten deshalb keinen Schutz des Fußgelenks vor Steinkontakt oder auch UV-Strahlung.
  • Mittelhohe Socken gehen über den Knöchel und können das Sprunggelenk ein wenig stabilisieren.
  • Lange Laufsocken reichen bis über die Wade. Solche Laufstrümpfe ergeben vor allem dann Sinn, wenn sie auch eine Kompressionswirkung haben.


Wie groß sollen Laufsocken sein?

Die richtige Größe von Laufsocken ist eine wichtige Voraussetzung für sorgenfreien Spaß beim Laufen. Natürlich sollten die Socken groß genug sein, um nicht zu spannen. Keinesfalls aber sollten Laufsocken zu groß ausfallen. Denn wenn sie Falten werfen oder nicht eng genug anliegen, sind Blasen programmiert.

Laufsocken haben meist eine Spannbreite über zwei oder drei Schuhgrößen hinweg, zum Beispiel 41 – 43. Wenn sich Deine Schuhgröße am oberen Ende dieser Spanne (hier 43) befindet, ist das kein Problem. Am unteren Ende (hier 41) solltest Du zur Sicherheit auch die nächst kleinere Sockengröße (z. B. 38 – 40) probieren. Zu große Socken sind schlechter als etwas zu kleine.

Die richtigen Laufsocken sind also ein wichtiger Bestandteil der Laufbekleidung.


Hast Du noch Fragen? In unserem Online-Shop findest Du nähere Informationen zu jedem Produkt. Persönlich beraten wir Dich gerne bei uns im Sporthaus Schuster am Münchner Marienplatz – in der größten Laufabteilung der Stadt.

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